Wir haben eine E-Mail bekommen im Namen eines Mitglieds der Geschäftsleitung mit der Aufforderung einen gewissen Betrag an ein unbekanntes Konto zu überweisen

Die Problematik mit betrügerischen Zahlungsaufträgen kennt viele Facetten. Einerseits firmenintern, in diesem Fall spricht man von CEO-Fraud, andererseits auch von Kunden oder von einen angeblichen Geschäftspartner stammend.

Wir informieren über das Phänomen in der Rubrik "Aktuelle Gefahren" unter der Sektion CEO-Fraud. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Rubrik "Newsletter".

Dem CEO-Betrug sehr ähnlich ist auch der so genannte Zuliefererbetrug (Wire-Fraud). Hier wird zum Beispiel ein Wechsel der  Kontonummer vorgetäuscht: „Hallo Kunde, unsere Kontonummer hat sich geändert, bitte neu das Geld auf Konto XYZ überweisen".

Empfehlungen:

  • Alle Mitarbeitenden, insbesondere jedoch die Mitarbeitenden in den Finanzabteilungen und Mitarbeitende in Schlüsselpositionen auf diese Fälle hin zu sensibilisieren.
  • Die Grundregel, bei zweifelhaften oder ungewöhnlichen Kontaktaufnahmen keine internen Informationen preiszugeben und keinen Aufforderungen nachzukommen, ist angesichts der derzeitigen Fälle aktueller denn je.
  • Bei ungewöhnlichen Kontaktaufnahmen und Aufforderungen ist es empfehlenswert innerhalb der Firma und gegenüber dem allenfalls externen Beteiligten telefonisch Rücksprache zu nehmen um die Richtigkeit des Auftrages zu verifizieren. Dabei ist eine bereits bekannte Nummer zu verwenden und keine, welche in der verdächtigen schriftlichen Kommunikation vermerkt ist.
  • Sämtliche Prozesse, welche den Zahlungsverkehr betreffen, sollten firmenintern klar geregelt sein und von den Mitarbeitenden in allen Fällen eingehalten werden. (z.B. Vier-Augen-Prinzip und Unterschrift Kollektiv zu zweien.
  • Eine allfällige Strafanzeige soll bei der Kantonspolizei erstattet werden. 
 
 

Letzte Änderung 20.12.2018

Zum Seitenanfang

https://www.melani.admin.ch/content/melani/de/home/meldeformular/unternehmen/Antworunternehmen/CEO-Fraud.html