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Private und Firmen, die ihren Zahlungsverkehr elektronisch über ihren PC abwickeln, sind in der Schweiz in den letzten Wochen zunehmend Ziel krimineller Hacker-Attacken geworden. Wie MELANI im letzten Halbjahresbericht gewarnt hatte, sind nun vermehrt Meldungen eingegangen, dass Kriminelle versuchen, im Namen des registrierten Benutzers Geldüberweisungen auf Drittkonti zu veranlassen.
Die Hacker bedienen sich dabei der folgenden Technik, die bereits im Ausland hohe Schäden verursacht hat: So genannte Schadsoftware (Malware) wird ganz gezielt auf Webseiten gestreut. Beim Besuch einer solchen Webseite kann die Schadsoftware durch potenzielle Sicherheitslücken oder Social Engineering (gezielte Aufforderung an den Benutzer, eine Aktion zu veranlassen) auf den PC übertragen und installiert werden. Diese Programme liefern den Kriminellen fortan Daten über die Zahlungsgewohnheiten und wählen mögliche Opfer aus. Der Angriff wird so weitergeführt, dass die Kontrolle der Zahlungsverkehrs-Applikation beim Einloggen des Opfers durch den Hacker übernommen wird. Anschliessend löst der Hacker ohne das Wissen des Kontoinhabers Transaktionen aus. Für das Finanzinstitut ist jedoch nur der Kontoinhaber als Auslöser der Transaktion ersichtlich.
Empfohlene Massnahmen:
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